Gleissanierung ab km 1+900


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Dezember 2025

Das Ende der Fahrsaison nach den Nikolausfahrten ist der Startschuss zur Sanierung weiterer Streckenabschnitte. Diesen Winter ist der Bogen hinter der Egaubrücke Richtung Härtsfeldwerke dran.
Die besondere Herausforderung liegt bei dieser Baustelle in der Unzugänglichkeit für Strassenfahrzeuge. Durch die Lage der Baustelle sind Materialtransporte nur auf der Schiene möglich. Des weiteren muss die Strecke für eine geplante Sonderfahrt im Februar befahrbar sein, wir werden das Gleis also nicht wie bei der vorigen Baustelle auf einmal abbauen und in einem Zug sanieren, sondern in kleinen Teilstücken. Nicht dass uns ein Wintereinbruch für Wochen die Baustelle lahm legt und die Strecke dann nicht befahrbar ist.

Abladen der Baumaschinen (Größ 82 kb) Abladen der Baumaschinen, hier unsere Hakenschraubenausdrückmaschine, und Materialien für den Umbau. Die Schwellen wurden schon in einer früheren Aktion hier her gebracht.
Im ersten Zug werden hier nur die Schwellen für ein kurzes Zwischenjoch, beginnend hinter der Schraubmaschine bis zur Brücke getauscht. Gerade wird eine Laschenverbindung gelöst, die Schrauben und die Fangschiene sind schon entfernt.
Hier sieht mal deutlich die engen Platzverhältnisse auf der Baustelle. Rechts der Damm zur Egau hinunter, links ein Wäldchen.
Lösen der Verschraubungen (Größ 165 kb)
Herstellen und Verdichten des Planums (Größ 149 kb) Die Schienen im Vordergrund gehen über die ganze Brücke, mit dem Minibagger wurden Schotter und Schwellen vorsichtig unter den Schienen herausgezogen. Der alte Schotter wurde an der Talseite angeböscht, um den relativ schmalen Damm etwas zu verbreitern. Mit der Rüttelplatte wurde der Untergrund verdichtet.
Im Bereich des Brückenkopfes und des Schotterfangs war Handarbeit angesagt. Mit dem Bagger wäre die Gefahr einer Beschäduigung hier viel zu gross gewesen.
In dem Bereich, wo die Schienen ausgehoben wurden, ging die Arbeit mit dem Minibagger dann schneller voran.
Feinarbeiten am Planum (Größ 134 kb)
Verlaschen der Schienen (Größ 127 kb) Nach dem auslegen der Schwellen wurden die Schienen auf Schwellenstummel gesetzt und wieder mit den noch liegenden Schienen verlascht. Danach konnten die Schwellen wieder an die Schienen montiert werden.
Im letzten Tageslicht waren wir dann noch mit dem Aufräumen beschäftigt. Das Bild ist durch die beginnende Dunkelheit leider etwas unscharf geworden.
Die Schienen liegen jetzt auf Schwellenstummeln, wir werden da noch mehr setzen, damit wir mit unserem Schotterwagen neuen Schotter einbringen können.
Bis zum Jahreswechsel wollen wir dieses Teilstück dann soweit fertig haben.
Wenn das Wetter im Januar mitspielt, geht es dann mit den nächsten Jochen weiter.
Lücke wieder geschlossen (Größ 85 kb)

Januar 2026

Abladen der Baumaschinen (Größ 101 kb) Das Wetter war trübe, als wir das Gleis eingeschottert und gestopft haben. Hier kam wieder unsere kleine Schwingstopfmaschine zum Einsatz, die sich bei Stahlschwellen gut bewährt hat.
Im Hintergrund wartet der Bauzug mit einem vollen Schotterwagen, um noch fehlenden Schotter nachliefern zu können. Man glaubt gar nicht, was unter so einer Stahlschwelle alles verschwindet. Abladen der Baumaschinen (Größ 85 kb)
Abladen der Baumaschinen (Größ 103 kb) Die Stopfeinrichtung im Detail.
Die Fangschiene ist noch nicht eingebaut, das geht erst, wenn das Gleis komplett gestopft ist, da sonst die Stopfpickel daran hängen bleiben. Abladen der Baumaschinen (Größ 113 kb)
Abladen der Baumaschinen (Größ 66 kb) Die Frequenzanzeige zeigt 71 Hz, das heisst, das Stromaggregat läuft in der richtigen Drehzahl. Ist die Frequenz zu niedrig, fliesst der Schotter nicht in die Stahlschwelle.
Das sind die Rippenlatten für die Fangschiene, man sieht, die oberste ist bereits im Einlauf. Abladen der Baumaschinen (Größ 163 kb)

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[ Letzte Aktualisierung 15.01.2026 Gerald Stempel ]