Der Haltepunkt Iggenhausen - weitere Bauarbeiten


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Juni 2020

Einfahrt Iggenhausen, Neresheimer Seite (Größe ca. 91 kB)
© 2020 - Matthias Esslinger
Der Bahnübergang vor dem Haltepunkt Iggenhausen, der bisher einfach mit Splitt verfüllt war, wurde von einer Fachfirma endgültig fertiggestellt. Bergseitig wurde eine Ablaufrinne installiert...
... und der Schienenstoss in der Mitte des BÜ wurde geschweisst, damit die Rillenbeischienen montiert und der BÜ asphaltiert werden konnten. Einfahrt Iggenhausen, Neresheimer Seite (Größe ca. 107 kB)
© 2020 - Matthias Esslinger
Einfahrt Iggenhausen, Neresheimer Seite (Größe ca. 99 kB)
© 2020 - Matthias Esslinger
Als Begrenzung wurden zwischen dem Weg und dem parallel verlaufenden Gleis Schienen eingerammt....
... die eine Berührung zwischen Strassen- und Schienenverkehr verhindern sollen. Einfahrt Iggenhausen, Neresheimer Seite (Größe ca. 105 kB)
© 2020 - Matthias Esslinger
Einfahrt Iggenhausen, Neresheimer Seite (Größe ca. 101 kB) Fertig sieht der Bahnübergang nun so aus. Die Ablaufrinne ist so konstruiert, daß sie auch im spitzen Winkel von Radfahrern befahren werden kann.
In die als Trennung zwischen Weg und Gleis eingerammten Schienenstücke werden wir noch zwei Rohre schieben, um einen durchgehenden Zaun zu bekommen. Einfahrt Iggenhausen, Neresheimer Seite (Größe ca. 94 kB)
Einfahrt Iggenhausen, Neresheimer Seite (Größe ca. 106 kB) Die Entwässerung erfolgt durch diesen Natursteingraben, der das abgefangene Wasser idealerweise gleich wieder versickern lässt, nur wenn zu viel Wasser anfällt, wird es in den Entwässerungskanal ganz links eingeleitet.
Hier kann sich auch das mitgespülte Material absetzen und verstopft nicht den Ablauf.

August 2020

Eigentlich war für den Haltepunkt Iggenhausen geplant, die Bahnsteigkante wie im Bahnhof Katzenstein mittels eingerammter Schienen und dazwischen eingesteckten Betonplatten herzustellen. Jedoch machte uns der felsige Untergrund hier einen Strich durch die Rechnung. Nun wird die Bahnsteigkante mittels Mauerscheiben, umgangssprachlich auch als L-Steine bezeichnet, erstellt. Diese werden auf ein Betonfundament gesetzt, zu dem die Vorarbeiten Ende Juli begonnen haben.

Bahnsteig Iggenhausen(Größe ca. 112 kB) Der für das Fundament notwendige Graben wird bis auf tragfähigen Untergrund ausgehoben. Hier gibt es keine durchgehende Felsplatte, sondern stark zerklüftetes Gestein, es handelt sich dabei um Ablagerungen des Nördlinger Rieskraters.
Harte Felsbänke und mit Lehm und Geröll verfüllte Klüfte wechseln sich hier ab. Bahnsteig Iggenhausen(Größe ca. 115 kB)
Bahnsteig Iggenhausen(Größe ca. 84 kB) Danach wurde tragfähiges Material eingebracht und hochverdichtet, um eine ebene Fläche zu schaffen.
Darauf wurde dann relativ trocken angemachter Beton aufgebracht und auf eine definierte Höhe abgezogen. Bahnsteig Iggenhausen(Größe ca. 81 kB)
© 2020 - Hannes Ortlieb
Bahnsteig Iggenhausen(Größe ca. 102 kB)
© 2020 - Hannes Ortlieb
Der Bagger bringt den Beton und zieht die Oberfläche grob ab, den Rest besorgt unser 'Schalwagen'....
... den wir aus einem Rollbrett, einem Vierkantrohr, einer Palette und ein paar Schraubzwingen improvisiert haben. Ein paar Steine geben dem Rollbrett genug Gewicht, um nicht beim Abziehen des Betons ausgehebelt zu werden. Bahnsteig Iggenhausen(Größe ca. 97 kB)
Bahnsteig Iggenhausen(Größe ca. 111 kB) Mit der Rüttelplatte wird der Beton dann verdichtet und stellt nach dem Aushärten eine saubere Unterlage für das eigentliche Betonfundament dar.

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[ Letzte Aktualisierung 14.08.2020 Gerald Stempel ]