Bahnhof Sägmühle, Instandhaltungsarbeiten


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Juli 2015

Die Schwellen an der Weiche 2 in der Sägmühle sind nicht mehr die Besten und müssen nach und nach ausgetauscht werden..

Übersicht (99Kb) Hier wird gerade eine neue Schwelle eingefahren.
Die andere Schwelle am Stoß ist schon gewechselt.
Um die Schwelle problemlos einfädeln zu können, muß das Schotterbett entsprechend tief ausgekoffert sein. Übersicht (111Kb)
Übersicht (190Kb)
Die Schwelle liegt auf Position und kann jetzt gebohrt, verschraubt und anschliessend sofort mit dem Motorstopfer gestopft werden. Der dazu benötigte Schotter wird beim freigraben der nächsten Schwelle gewonnen. Auf diese Art fehlt immer nur eine Schwelle und die Weiche bleibt, wenn man die Tagesarbeit abschliesst, befahrbar.
Das ist wichtig, da wir ja an den Fahrtagen hier zum Umsetzen mit der Lokomotive drüber müssen.

August 2015

Damit wir zur Bahnhofshocketse im August mit der Weiche fertig sein wollten, haben wir uns Hilfe besorgt, sprich , wir haben einen Bagger für einen Tag gemietet, um die Arbeit zu beschleunigen.
Der Bagger grub den Schotter vor den Schwellenköpfen ab und wir mussten 'nur' noch den Schotter zwischen den Schwellen mit einem Krail herausziehen, wo ihn der Bagger dann ebenfalls schnell entfernte.

Schwelle einführen (75Kb) Auch das Schwellenhandling ging mit dem Bagger wesentlich schneller, hier wird eine Schwelle mit dem Bagger eingefahren...
... nachgefasst und weiter eingeschoben Schwelle einführen (72Kb)
Schwelle einführen (59Kb) Und schon schwebt die nächste Schwelle ein.
Eine große Erleichterung für uns, wiegen die Weichenschwellen für den Herzstückbereich doch bis zu 150 Kilo.
Dann werden die Schwellen verschraubt, mittels Winden und Spannzangen wurde vorher die Spur auf das exakte Sollmaß eingestellt. Schwelle einführen (106Kb)

Auf diese Weise konnten wir den gesamten Herzstückbereich bis zum Weichenende an einem Tag austauschen und die Flurschäden, die unsere Arbeiten am Weg neben dem Gleis hinterlassen haben, wieder beheben.
Als die Hocketse am zweiten Augustwochenende war, konnte man nur noch am andersfarbigen Schotter und den neuen Schrauben sehen, daß hier an der Weiche gearbeitet wurde.

Kleine Ankedote am Rande: Durch den Einbau der Schwellen mit dem Bagger merkten wir zunächst nicht, daß uns eine andere Schwelle, die gerade die richtige Länge hatte, in den Stapel geraten war. Es war eine Schwelle aus Bongossiholz, die wir mit unserem 16mm Schlangenbohrer nicht bohren konnten, er wäre glatt abgebrochenn. Sie mußten wir eine Woche später mit einem 20mm HSS Bohrer bohren, sonst hätten wir die Schwellenschrauben gar nicht hinein bekommen. Bohrmaschine, Schraubmaschine und ich gerieten beim Bearbeiten dieser Schwelle an unsere Grenzen.


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[ Letzte Aktualisierung 14.08.2015 Gerald Stempel ]